60.000 € mit negativer SCHUFA — weil die Immobilie die Sicherheit lieferte
Ausgangslage
Ein selbstständiger Handwerker, Mitte fünfzig, Eigentümer eines abbezahlten Zweifamilienhauses. Nach einer schwierigen Auftragslage zwei Jahre zuvor waren Zahlungsrückstände entstanden, die als negative Einträge in der SCHUFA standen. Die Rückstände selbst waren längst ausgeglichen, die Einträge aber noch da.
Warum es schwierig war
Vier Banken hatten bereits abgelehnt — durchweg automatisiert, ohne dass jemand die Unterlagen angesehen hätte. Der Score war das einzige Kriterium. Dass das Haus schuldenfrei war und die Auftragsbücher wieder voll, spielte in diesen Verfahren keine Rolle.
Wie wir vorgegangen sind
Wir haben zunächst die SCHUFA-Datenkopie angefordert und geprüft. Zwei der Einträge waren als erledigt gekennzeichnet, einer war schlicht falsch und wurde auf Antrag entfernt. Danach ging der Vorgang nicht mehr an Filialbanken mit Punktesystem, sondern an Häuser, die Immobiliensicherheiten manuell prüfen. Dort zählt, was im Grundbuch steht — und dort stand nichts.
- Objektwert
- 310.000 €
- Vorbelastung
- keine
- Darlehenssumme
- 60.000 €
- Vorherige Absagen
- vier
- Beleihungsauslauf
- rund 19 %
- Dauer gesamt
- sechs Wochen
Ergebnis
Die Finanzierung kam zustande, besichert über eine erstrangige Grundschuld. Der korrigierte SCHUFA-Eintrag wirkt darüber hinaus: Er verbessert auch jede künftige Anfrage.
Anonymisiert. Namen, Orte und nicht tragende Einzelheiten sind verändert, die Zahlen entsprechen dem tatsächlichen Vorgang. Jeder Fall ist anders — aus einem Ergebnis hier lässt sich keine Zusage für Ihre Situation ableiten.