Geerbtes Haus, 10.000 € auf dem Konto — 90.000 € für die Sanierung
Ausgangslage
Zwei Geschwister erbten das Elternhaus. Das Gebäude war in die Jahre gekommen: Heizung von 1998, einfach verglaste Fenster im Obergeschoss, ungedämmtes Dach. Eine Schwester übernahm das Haus und zahlte die andere aus.
Warum es schwierig war
Nach der Auszahlung der Miterbin waren die Rücklagen fast aufgebraucht — rund 10.000 € blieben. Für die notwendige Sanierung war das nichts. Zugleich sagten die ersten Banken ab, weil sie das Objekt im unsanierten Zustand bewerteten und der Eigenkapitalanteil fehlte.
Wie wir vorgegangen sind
Wir haben den Wert nach Sanierung ins Verfahren gebracht, belegt durch Kostenvoranschläge der beauftragten Betriebe. Das ist ein Unterschied ums Ganze: Bewertet wird dann nicht das Haus von heute, sondern das von nach den Arbeiten. Zusätzlich wurde die Auszahlung in Abschnitte gelegt, sodass keine Bereitstellungszinsen für nicht abgerufene Teile anfielen.
- Objektwert vorher
- 350.000 €
- Wert nach Sanierung
- 435.000 €
- Eigenmittel
- 10.000 €
- Darlehenssumme
- 90.000 €
- Auszahlung
- in drei Abschnitten
- Beleihungsauslauf
- rund 21 %
Ergebnis
Heizung, Fenster und Dachdämmung wurden umgesetzt. Das Haus ist heute mehr wert als vor der Sanierung zuzüglich der aufgenommenen Summe — die Finanzierung hat sich in der Substanz bezahlt gemacht.
Anonymisiert. Namen, Orte und nicht tragende Einzelheiten sind verändert, die Zahlen entsprechen dem tatsächlichen Vorgang. Jeder Fall ist anders — aus einem Ergebnis hier lässt sich keine Zusage für Ihre Situation ableiten.