50.000 € aus der eigenen Immobilie — ohne die günstige Erstfinanzierung anzutasten
Ausgangslage
Ein Ehepaar aus dem Hamburger Umland brauchte kurzfristig Geld für die Ablösung betrieblicher Verbindlichkeiten. Das Reihenhaus war seit zwölf Jahren finanziert, die laufende Baufinanzierung lief noch sieben Jahre mit einem Zinssatz, den es so am Markt längst nicht mehr gab.
Warum es schwierig war
Die Hausbank bot an, die gesamte Finanzierung neu aufzusetzen. Das hätte bedeutet, den alten günstigen Zins aufzugeben und für die volle Summe neu zu verhandeln — zu heutigen Konditionen. Rechnerisch wäre das über die Restlaufzeit ein fünfstelliger Nachteil gewesen, nur um an 50.000 € zu kommen.
Wie wir vorgegangen sind
Wir haben die bestehende Finanzierung unangetastet gelassen und den Bedarf über ein Nachrangdarlehen abgebildet. Die zweite Grundschuld wurde hinter der ersten eingetragen. Da die Belastung insgesamt bei rund 71 % des Objektwerts blieb, fanden sich mehrere Banken, die das mitgingen — der Zinsaufschlag für den Nachrang fiel deutlich geringer aus als der Verlust, den eine Komplettumschuldung bedeutet hätte.
- Objektwert
- 420.000 €
- Bestehende Finanzierung
- 250.000 €
- Neues Darlehen
- 50.000 €
- Gesamtbelastung
- rund 71 %
- Erstfinanzierung
- unverändert
- Zeit bis zur Zusage
- elf Tage
Ergebnis
Die 50.000 € standen nach knapp drei Wochen zur Verfügung. Der alte Zinssatz läuft unverändert weiter — das war der eigentliche Wert dieser Lösung.
Anonymisiert. Namen, Orte und nicht tragende Einzelheiten sind verändert, die Zahlen entsprechen dem tatsächlichen Vorgang. Jeder Fall ist anders — aus einem Ergebnis hier lässt sich keine Zusage für Ihre Situation ableiten.